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Erklärung Aufbau Pferdekopf

Anatomie des Pferdekopfes und Biomechanik des Kauapparates

als Basis zum Verständnis osteopathischer Dysfunktionen
Zeiten Sa. von 08.00 – ca. 18.00 Uhr, So. von 9.00 – ca. 13.30 Uhr
Kosten 415,00 €
Voraussetzungen Human- oder VeterinärmedizinerIn, Pferdeosteo- oder PferdephysiotherapeutIn, Tiermedizinische/r Fachangestellte, TierheilpraktikerIin (ein Nachweis ist der Anmeldung beizulegen – entfällt für DIPO-Therapeuten)
Anerkennung Zur DIPO-Lizenzverlängerung werden 12 Fortbildungsstunden anerkannt
Dozenten Prof. Dr. med. vet. Carsten Staszyk,
Dr. med. vet. Dagmar Rümens
Dr. med. vet. Alice Manders
Heiko Schmidt-Sentek
Besonderes Dieses Seminar wird separat und in unterschiedlichen Formaten für VeterinärmedizinerInnen und nichttierärztliche TeilnehmerInnen abgehalten

Inhalte

Der Kopf-Nacken-Bereich des Pferdes ist eine anatomisch komplexe und biomechanisch hochinteressante Region des Pferdekörpers. Hier befindet sich die Schaltstelle zwischen dem Kauapparat und dem Bewegungsapparat des Pferdes. Diese Region ist aber auch sehr anfällig für Funktionsstörungen unterschiedlichster Ursache und steht daher sehr häufig im Fokus verschiedener Therapieansätze. Dieser Kurs bietet die perfekte Kombination von hochspezifischen theoretischen Grundlagen, der umfassenden Darstellung praxisrelevanter Zusammenhänge und der praktischen Anwendung dieses Wissens in der täglichen Arbeit der TherapeutInnen. Dabei sind die Inhalte sowohl für jeden, der zahnmedizinisch arbeitet, als auch für TherapeutInnen mit manualmedizinischer Ausrichtung relevant.

Präparation – Demonstration und Praxis

Der erste Seminartag findet im Institut für Veterinär-Anatomie der Justus-Liebig-Universität Gießen statt. An eigens für diesen Kurs vorbereiteten Kopfpräparaten werden durch Prof. Carsten Staszyk klinisch und osteopathisch relevante Strukturen demonstriert. Der Fokus liegt dabei auf dem kranio-zervikalem Übergang, dem Kiefergelenk und dem Zungenbeinapparat.

Der erste Seminartag findet im Institut für Veterinär-Anatomie der Justus-Liebig-Universität Gießen statt. An eigens für diesen Kurs vorbereiteten Kopfpräparaten werden durch Prof. Carsten Staszyk klinisch und osteopathisch relevante Strukturen demonstriert. Der Fokus liegt dabei auf dem kranio-zervikalem Übergang, dem Kiefergelenk und dem Zungenbeinapparat.

Im Anschluss daran haben die TeilnehmerInnen selbst die Möglichkeit in Kleingruppen an den Präparaten zu arbeiten und je nach Vorbildung und individuellen Wünschen spezifische Strukturen wie Muskeln, Bänder, Faszien, Blutgefäße oder Nerven zu präparieren. Mithilfe von Palpations- und Präparationsaufgaben führen Prof. Staszyk und sein Team die TeilnehmerInnen Schritt für Schritt von den oberflächlichen zu den tiefer liegenden Strukturen. Die TeilnehmerInnen haben so die einmalige Möglichkeit, diese schwer zugängliche aber funktionell so wichtige Region im Detail zu studieren.

Zwischen den einzelnen Präparationsblöcken erfolgt jeweils ein Wechsel in den benachbarten Hörsaal. In ihren Vorträgen werden Frau Dr. Alice Manders die Biomechanik des Kiefergelenks und deren Bedeutung für die Zahnbehandlung und Frau Dr. Dagmar Rümens mögliche Ursache-Folge-Ketten bei Dysfunktion im Kopf- und Nackenbereich vorstellen.

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Behandlungstechniken – sehen und selbst ausprobieren

Der zweite Seminartag wird in einem Reitstall in der Nähe stattfinden (die genaue Adresse erhalten Sie am ersten Kurstag). Zunächst werden Frau Dr. Rümens und Frau Dr. Manders ausgewählte Behandlungstechniken für den Kopf und Nackenbereich vorstellen. Die TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit, diese in kleinen Gruppen an bereitstehenden Pferden auszuprobieren.

Im Anschluss wird Herr Schmidt-Sentek von der Firma Sprenger auf verschiedene Gebisse und die Anforderungen unterschiedlicher Pferdemäuler hinsichtlich der Gebissanpassung eingehen. An verschiedenen Pferden werden seine Ausführungen gut nachvollziehbar demonstriert, so dass das Seminar mit vielen Tipps abgerundet wird, die für TherapeutInnen sofort in der Praxis umsetzbar sind.

Organisatorisches

Kursunterlagen werden zu Beginn des Kurses an die TeilnehmerInnen ausgehändigt. Der Kurs besteht zu ca. 50% aus Theorie und ca. 50% aus Praxis. Ein Mittagsimbiss und Getränke werden vom DIPO übernommen.

Schutzkleidung und Einmalhandschuhe werden im Institut für Veterinär-Anatomie gestellt. Aus Sicherheitsgründen ist das Tragen von Stahlkappenschuhen im Praxisunterricht am zweiten Tag Pflicht. Alle TeilnehmerInnen müssen über einen ausreichenden Tetanusschutz verfügen.

Veranstalter

Prof. Dr. med. vet. Carsten Staszyk
Institut für Veterinär-Anatomie, -Histologie und -Embryologie
Justus-Liebig-Universität Gießen

Veranstaltungsort Samstag: Institut für Veterinär-Anatomie, -Histologie und -Embryologie Fachbereich 10, Justus-Liebig-Universität Gießen, Frankfurter Str. 98, 35392 Gießen
Veranstaltungsort Sonntag: Wird kurzfristig vor dem Termin bekannt gegeben

Anmeldung

Aktuell gibt es noch keine Termine für diesen Kurs.
Die kommenden Termine veröffentlichen wir, sobald sie feststehen. Schauen Sie bitte wieder vorbei.

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