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Erklärung Aufbau Pferdekopf

Schröpftherapie bei Pferden

Zeiten 09:00 – 16:45 Uhr
Kosten 179,00 €
Voraussetzungen PferdephysiotherapeutInnen, PferdeosteotherapeutInnen, TierheilpraktikerInnen oder mindestens Absolvierung der Kurse DIPO-Pferdephysiotherapie I und II
Anerkennung zur DIPO-Lizenzverlängerung werden 6 Fortbildungsstunden anerkannt
Dozenten Diana Landskron

Inhalte

Das Schröpfen ist keine unbekannte oder neue Behandlungsmethode. Schon die alten Griechen und Ägypter habe sie vor Tausenden von Jahren angewandt. Mithilfe eines Schröpfglases, welches auf die betroffene Stelle aufgelegt wird, wird ein Unterdruck erzeugt. Dies geschieht entweder durch Erhitzen der Luft im Glas oder eine manuelle Luftpumpe. Das Schröpfglas saugt sich auf der nackten, haarlosen Haut fest, so dass bei Humanpatienten ein einmaliger Unterdruck ausreicht, um das Gewebe anzuziehen.

Die Adaption dieser in der Humanmedizin bekannten Therapie für Tiere hat einige Jahre intensiver Forschung in Anspruch genommen. Denn bekanntermaßen sind die meisten Tiere alles andere als haarlos. Das Pferdefell im Speziellen beinhaltet zudem natürlicherweise noch Staub und Schmutzpartikel. Es musste erst ein Gerät entwickelt werden, welches auch auf Tierfell angewandt werden kann.

Mittlerweile bieten verschiedene Firmen elektronische Schröpfgeräte an, mit denen ein konstanter, individuell anpassbarer Unterdruck erzeugt werden kann, so dass die Anwendung bei Pferden und anderen Tieren möglich geworden ist. Therapeuten berichten von vielversprechenden Erfolgen und einer effektiven Alternative zur manuellen Therapie.

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Manuelle Schröpftherapie als günstiger Einstieg in die Therapieform

Diana Landskron, Pferdephysiotherapeutin und Expertin für die Schröpftherapie bei Pferden, stellt Ihnen in diesem Tagesworkshop diese wirksame Therapieform vor. TeilnehmerInnen erlernen diese Therapieform sowohl am Gerät als auch die manuelle Handhabung der Schröpfgläser – eine deutlich günstigere Variante, sinnvoll für den Einstieg.

Anwendungsgebiete

Die Schröpftherapie wird unter anderem bei verspannten Muskeln, verklebten Faszien oder unbeweglichem Narbengewebe angewandt. Für die Tiertherapie stehen verschieden große Schröpfgläser zur Verfügung, so dass unterschiedliche Areale des Pferdekörpers behandelt werden können. Durch das starke Anziehen der Haut werden Gewebshormone freigesetzt, welche die Blutgefäße erweitern. Die Folge dieser Durchblutungssteigerung ist eine maximale Steigerung des gesamten Stoffwechsels und Lymphflusses. Somit gilt diese besondere Behandlungsmethode als schnell und effektiv was das Ausleiten von Giftstoffen betrifft. Dabei zielt die Behandlung nicht nur auf die obere Haut-, Muskel und Faszienschicht ab: „Mithilfe von Muskel- und Faszienketten und den weit reichenden Leitbahnen können Wirkungen bis in die tiefsten Schichten erreicht werden“, erklärt Diana Landskron.

Organisatorisches

Kursunterlagen werden zu Beginn des Kurses an die TeilnehmerInnen ausgehändigt.

Ein Mittagsimbiss und Getränke werden vom DIPO übernommen. Aus Sicherheitsgründen ist das Tragen von Stahlkappenschuhen im Praxisunterricht Pflicht. Alle TeilnehmerInnen müssen über einen ausreichenden Tetanusschutz verfügen.

Anmeldung

Kursort

  • Dülmen: DIPO, Hof Thier zum Berge, Mitwick 32, 48249 Dülmen
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