Logo DIPO, 20 JahreKontakt DIPO Logo Hundeosteopathie
Menü mobil
Startbild

Wissenswertes zur Pferdephysiotherapie

Die Physiotherapie ist aus der modernen Pferdemedizin nicht mehr wegzudenken, denn ähnliche Gesundheitsprobleme wie in unserer Gesellschaft, manifestieren sich auch bei unseren domestizierten Pferden. Falls Sie Infos zu unseren Lehrveranstaltungen in diesem Bereich suchen, klicken Sie bitte einfach auf den Link zu unserer Ausbildung PferdephysiotherapeutIn

Wann und wie hilft Physiotherapie für Pferde?

Einschränkungen am Bewegungsapparat, pathologische Bewegungsabläufe, Überlastungssyndrome, Muskelverkürzungen, Muskelverhärtungen, Muskelverklebungen und Rückenverspannungen sind häufige Befunde, die oft und effektiv mit manuellen physiotherapeutischen Techniken und Methoden der physikalischen Therapie behandelt werden können.

Im Vordergrund jeder physiotherapeutischen Behandlung steht die Wiedererlangung der funktionellen und ökonomischen Bewegungsabläufe. Bewegt sich ein Lebewesen ökonomisch, liegt hierin gleichzeitig die beste Prophylaxe vor Überlastung und Verschleiß. Beeinflussende Faktoren wie Haltungsbedingungen, Fütterung, Equipment und Training kommen als krankmachende bzw. gesundheitsunterstützende Maßnahmen hinzu, auf die PferdephysiotherapeutInnen zwar nicht direkten Einfluss haben, deren Kenntnisse aber in das Behandlungskonzept einfließen müssen, um in jedem Einzelfall die Ursachen der Bewegungsstörungen und der Leistungsminderung analysieren und entsprechende Prophylaxe einleiten zu können.

Kompetenzen der TherapeutInnen

Ursachen bekämpfen

Der Therapeut (m/w) hat also nicht nur die Läsion selbst zu erkennen, sondern auch ihre auslösenden Faktoren. Das gilt sowohl für das Freizeit- und Amateurpferd als auch für Hochleistungspferde. Neben der Wiedererlangung der physiologischen Bewegung ist das Ziel der Physiotherapie die Ursachenbekämpfung. Die wichtigste manuelle Grundlage über die PferdephysiotherapeutInnen verfügen müssen ist dabei nicht die Kraft, sondern die Palpationsfähigkeit (das Befühlen) und das Bewegungsgefühl um den Bewegungsverlust des Gewebes zu ertasten und diesen zielgerecht beheben zu können.

Sensibilität und fundiertes Wissen

Ein Pferd wird sich nur dann vertrauensvoll und entspannt physiotherapeutisch behandeln lassen, wenn die TherapeutInnen ihm entsprechend sensibel und mit dem notwendigen anatomischen und funktionellen Wissen begegnet. Jede Abwehrspannung des Pferdes behindert die endgradige Bewegungsfähigkeit von Gelenken und Geweben und schränkt damit auch den Erfolg der physiotherapeutischen Behandlung ein. Eine pferdephysiotherapeutische Behandlung erfordert somit immer individuelles Eingehen auf das Pferd verbunden mit den notwendigen anatomischen, physiologischen sowie neuroregulatorischen Kenntnissen.

Das Pferd im Mittelpunkt

Die Vielfältigkeit der heute zum Reiten eingesetzten Pferderassen und die Unterschiedlichkeit der Reitarten, erfordern zudem grundlegendes hippologisches Wissen von PferdephysiotherapeutInnen sowie die unbedingte Beachtung des Tierschutzgesetzes in dem unter anderem steht: „Zweck dieses Gesetzes ist es aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf, dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“

Das Chronogramm im Eingang des DIPO ist gleichzeitig unser Wahlspruch:

Studeo versute
ut equi hominesque
celeriter recreentur
corporibus atque pectore.
Ich bin mit Geschick
darauf bedacht, dass
sich Mensch und Pferd
schnell erholen an Körper und Geist.
Hintergrund
Rundgang
Hundeosteopathie
Seminarübersicht
DIPO Post