zu einfache Kriterien dienen nicht der Qualitätssicherung
Die Möglichkeit für DIPO-Pferdeosteotherapeuten auch die FN-Annerkennung als Pferdephysiotherapeut zu erhalten haben entsprechend des Angebots des DIPO inzwischen mehr als 70 Therapeuten genutzt.
Allerdings sieht sich das DIPO aus mehreren Gründen veranlasst bis auf weiteres diese Initiative der FN ruhen zu lassen.
Nur DIPO-Pferdeosteotherapeut/innen/en sind sowohl von diversen Tierärztekammern als auch vom Berufsverband der selbständigen Physiotherapeuten anerkannt. Außerdem verfügen sie über die längste und intensivste Weiterbildung Pferdephysiotheraphie.
Nun erteilt aber die FN – trotz gegenteiliger Absprachen – Anerkennungen auch an Kandidat/inn/en anderer Institute, die über wesentlich weniger als 300 Fortbildungsstunden verfügen, von keiner Tierärztekammer und keinem Berufsverband anerkannt sind und die gleiche Ausbildung auch an Angehörige nicht medizinischer Berufe anbieten.
Dadurch ist keine Qualitätssicherung verwirklicht, sondern das genaue Gegenteil.
nur noch Rufbereitschaft
Hinzu kommt, dass auch die Tierärztekammer bei der FN interveniert hat, weil die FN die Anwesenheit von Tierärzten auf Turnieren in Rufbereitschaft umgewandelt hat.
Berechtigterweise sieht die Tierärzteschaft hiergegen einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Dem schließt sich das DIPO an, denn DIPO engagiert sich für die Gesundheit der Pferde.
Hat der Zusatz FN-Pferdephysiotherapeut vor diesem Hintergrund wirklich wert?